Der Bürgermeister von Neumünchen beauftragt Lucky Luke, in der Biermetropole Milwaukee einen dramatischen Streik der Brauer zu beenden, damit in den Kneipen des Wildes Westens endlich wieder Bier fließt. Brauereibesitzer Frederick Pabst alias Frederick Martz zeigt sich uneinsichtig und beschäftigt ersatzweise Häftlinge, darunter – natürlich – die Daltons. Mit der Aufsicht beauftragt er Lucky Luke, der diese widerstreitenden Aufträge natürlich mit Bravour erledigt. Am Ende sind alle zufrieden: der Brauereibesitzer, die Gewerkschaften und Lucky Luke … naja, ok, die Daltons wie immer nicht.
Die Geschichte ist gespickt mit herrlich albernen Anspielung auf die von deutschen Einwanderern eingeschleppten Marotten und Erfindungen. Auch ein gewisser Frederick Trump, Betreiber des „Pussy Saloons“, kommt vor. Besonders sehenswert ist allerdings – abgesehen von den Daltons in Lederhosen – das fast seitenfüllende Abbild des 1891 erbauten und 1981 abgerissenen Wolkenkratzers „Pabst Building“ – vergangenes Wahrzeichen der längst vergangenen deutschen Braugeschichte der USA.
Kurz: Lesenswert!
Die Abenteuer von Lucky Luke nach Morris: Band 102 – „Letzte Runde für die Daltons“. Egmont Ehapa Media, 48 Seiten.

